in 13 Monaten zum Heilpraktiker

in 13 Monaten zum Heilpraktiker

In 13 Monaten Heilpraktiker/in in unserer Onlineschule werden

In 12 Jahren e-Vidia Live Online lernen haben wir die Erfahrungen gesammelt, die Sie brauchen, um Ihr Ziel Heilpraktiker erreichen. 

In interaktiven Webinaren, deren Inhalte auf Ihre Kenntnisse und Ihre Ziele abgestimmt sind. 

So kennen wir die Heilpraktikerthemen und die Prüfungsämter und können Sie umfassend und ganz individuell informieren, was Sie noch für die Heilpraktikerprüfung lernen müssen. Wenn Sie noch andere Fragen schicken Sie uns diese bitte über Kontakt

Und/oder buchen Sie einen Probeunterricht

Lesen Sie hier wie Sie in 13 Monaten Heilpraktiker/in werden

1. Die grundsätzlichen Überlegungen zum Beruf des Heilpraktikers

Das Berufsbild des Heilpraktikers ist bei uns eine geschützte Tätigkeitsbezeichnung. Es basiert auf dem deutschen Heilpraktikergesetz aus dem Jahre 1939.

Der Heilpraktiker ist außer dem Arzt der Einzige, der zur Ausübung der Heilkunde befugt ist. Nach einer Überprüfung beim Gesundheitsamt, erhält der Heilpraktiker die Erlaubnis, die Heilkunde ohne Bestallung (d.h. ohne Approbation) auszuüben. 

Er gehört ab dann zu den freien Berufen (§18 des Einkommenssteuergesetzes).


Wie wird man Heilpraktiker?

Die Heilpraktikerausbildung ist in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Egal wie man sich vorbereitet: Bei der Überprüfung beim Gesundheitsamt muss man umfassende Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Notfall und weiteren Themen vorweisen und dem Gesundheitsamt beweisen, dass man keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt.

Eine umfassende Ausbildung ist unabdingbar, wie die doch recht hohen Durchfallquoten beweisen.


Was macht man als Heilpraktiker?

Der Heilpraktiker hat vielfältige Möglichkeiten seinen Beruf auszuüben:- 

- Er eröffnet eine eigene Praxis

- Assistenztätigkeit in einer Heilpraktiker-Praxis

- Dozententätigkeit


Was sind nun seine Aufgaben in der Praxis?

Der Heilpraktiker darf im Gegensatz zu anderen Heilberufen (außer dem Arzt) Diagnosen erstellen.

Er hat dem Patienten gegenüber eine Aufklärungspflicht.

Er entscheidet über die Therapieform und deren Durchführung.

Natürlich ist er auch verpflichtet, sich stets weiterzubilden um seinen Patienten eine optimale Betreuung zukommen zu lassen.

Dokumentation der Behandlung

Einhaltung von Gesetzen und der Berufsordnung


Was für Therapien wenden Heilpraktiker an? 

Das Therapiespektrum ist weit gefächert. Zu den beliebtesten Diagnose- verfahren gehören: 

- Homöopathie, insbesondere klassische Homöopathie 

- Schüsslersalze - Bachblütentherapie 

- Reiki - Manuelle Verfahren - Osteopathie - Chiropraktik 

- Fußreflexzonenmassage - Wirbelsäulentherapie nach Dorn 

- Massagen - Kinesiologie -Akupressur - Invasive Verfahren - Akupunktur 

- Neuraltherapie (eingeschränkt) - Injektionen/Infusionen (eingeschränkt) 

- Phytotherapie 

- Spagyrik - Spenglersane - Ausleitungsverfahren 

- Bioresonanz - Magnetfeldtherapie 

- Psychotherapie - 

- Ernährungsberatung - Fastenkuren 

-Yoga  

- Aromatherapie - Farblichttherapie - Feng Shui 

- Hypnose 


Hier finden Sie mehr Info zu den verschiedenen Therapieformen.


Welchen Einschränkungen unterliegt der Heilpraktiker?

- Der HP hat Behandlungsverbot für Erkrankungen oder Erreger, die

im Infektionsschutzgesetz (IfSG) aufgeführt sind.
- Der HP darf keine Erkrankungen der Zähne und des Mundraumes
behandeln.
- Der Heilpraktiker darf keine Geschlechtskrankheiten behandeln.
- Der HP darf keine verschreibungspflichtigen Medikament und Arz-
neimittel, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, verschreiben.
- Selbsthergesteilte Arzneimittel, darf der HP nicht abgeben und nur in
seinen Praxisräumen verabreichen.
- Der Heilpraktiker kann nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen
abrechnen.
- Der Heilpraktiker darf keine Krankheitserreger nachweisen.


Wie sind die Zukunftsaussichten?

Unser Gesundheitssystem hat sich verändert und die Menschen werden älter, aber nicht unbedingt gesünder.


Immer mehr Menschen sind der Naturheilkunde gegenüber aufgeschlossen und viele haben bereits positive Erfahrungen mit ihr gemacht. 

Der Arzt hat heute nicht mehr die Zeit für den Patienten, während der Heilpraktiker sich die Zeit für den Menschen nehmen kann.

Viele Krankenkassen übernehmen die Kosten für eine alternative Behandlung.

Der Gesundheitsmarkt wächst und wächst und wenn man sich die demographischen Strukturen anschaut, können die Zukunftsaussichten für den Heilpraktiker positiv bewertet werden.