Homer Patson ermittelt für e-Vidia

Homer Patson ermittelt - Hilf Homer Patson Fälle zu lösen

Wer ist Homer Patson?

Homer_Patson_2018_nicolas_di_faustoNeurochirurg und Homöopath

Geboren: 13.10.1961 in Springield/Illinois, USA

Ausbildung: Marsh Elementary School, Springfield, IL

Jefferson Middle School, Springfield, IL

Springfield High School, Sprinfield, IL

Yale University, New Haven, CT, USA

University of Michigan Medical School, Ann Arbor, MI, USA

zeitweise Student an der Universität Kopenhagen (durch Zusammenarbeit mit Yale)

 

Hier unten findest du seine Fälle und kannst mitmachen, die Fälle zu lösen. 



Adventskrimi 2018: Wir haben Homer auf seiner weihnachtlichen Rundreise begleitet und jeden Tag muss Homer ein Rätsel lösen oder gibt uns eines auf…Auf seiner Reise wird er aber auch einem Komplott internationalen Ausmaßes auf die Spur kommen und am 24. Dezember 


Adventskrimi 2018: Hier findest du alle Episoden

Adventskrimi 2019: Hier kannst du selber mitmachen


Sieh dir hier die Youtube Playlist mit den Episoden aus den Adventskalendern an


Homer Patson Geschichten

Waldschrat_Stramonium

Homer erzählt Gruselgeschichten:

Es war einmal ein Feldrichter, der sollte die Gehölze und Ländereien vermessen. Er nutzte jedoch das Vermessen zu seinem Vorteil. 

Deshalb wurde er zum Herumgeistern verdammt. Seither geistert er im Wald umher. Eines Tages suchte ein junger Mann Holz im Walde und der Waldschrat trat plötzlich hinter einem Baum hervor. Er sah ganz fürchterlich aus mit seinem zerfurchten Gesicht und den dunklen funkelnden Augen und der Jüngling rannte laut schreiend tief in den Wald hinein. Der Waldschrat verfolgte ihn, rollte mit den Augen, sein Unterkiefer hing herunter und er machte schnarchende Geräusche. Er griff mit zuckenden Bewegungen um sich, versuchte den Burschen zu greifen.

Der schaffte es schließlich zu entkommen, geriet dabei aber immer tiefer in den Wald und verirrte sich. Nachdem er viele Stunden umher geirrt war wurde es schließlich so dunkel, dass er nichts mehr sehen konnte. So legte er sich hin und schlief nach langem bangen Wachen doch schließlich ein. Er träumte er wäre am Rande eines Sees und wollte seinen Durst stillen, allerdings konnte er nicht trinken, er versuchte Wasser in den Mund zu nehmen, konnte aber nicht schlucken.

Schließlich wachte er schreiend auf. Es war immer noch dunkel und er sah eine helle Gestalt neben sich, die auf ihn einredete. Allerdings verstand er die Sprache nicht. Er stand auf und rannte noch tiefer in den stockdunklen Wald hinein. Als er heftig an einen Baum stieß, schrie er auf vor Schmerz, umklammerte aber dann den Baum und versuchte an ihm hochzuklettern. So fand man ihn am nächsten Morgen, denn zu seinem Glück war er in die richtige Richtung, nämlich in Richtung Dorf gelaufen. Seine Frau wurde gerufen und erst ihr gelang es seine Umklammerung um den Baum zu lösen. Sie nahm ihn in die Arme und brachte ihn nach Hause. Noch viele Tage lang wusste er nicht wer und wo er war, aber als ihm eine weise Frau 3 Globuli Stramonium C1000 gegeben hatte kam er wieder zu sich. Was er aber erlebt hatte konnte er keinem berichten, denn er hatte es komplett vergessen. Nur in den Wald ging er nie wieder.

 

Happy Halloween mit Rufus & Homer
 

Wikipedia_Rommelbooze

Jedes Jahr Ende Oktober packte ihn dasselbe Ritual. Es war für ihn fast schon zwanghaft: „Ich muss mich verkleiden!“ Gegen diese nahezu fixe Idee, konnte Rufus Tocks nicht an. Es überkam ihn und machte ihn extrem ruhelos.

Auch im vergangenen Jahr war es wieder soweit: „Was soll ich anziehen?“, „Welche Verkleidung ist gruselig genug?“ - all das schoss dem sonst eher schüchternen Rufus am 29. Oktober durch den Kopf. Er konnte sich noch ganz genau an diesen Tag erinnern, denn es war der Tag gewesen, wo er zum ersten Mal in seinem Leben einen bläschenförmigen Hautausschlag bekommen hatte. Einen Hautausschlag, der zugleich juckte und stach und brannte. 3 Tage dauerte dieser Ausschlag an und es hatte ihn noch gewundert, dass er sich nach jeder heißen Dusche besser fühlte.

Rufus war unruhig. Er fragte sich, ob ihm in diesem Jahr wieder so ein tolles Kostüm einfallen würde, wie im Jahr zuvor. Das machte ihn nervös. Und dann war da auch noch diese feuchte Kälte - Rufus hasste den nassen Oktober. Er war Farmer und das Land fragte nicht danach, ob das Wetter gut war. Das Land musste beackert werden - ob Regen, Nässe, Kälte, Sonne oder Trockenheit ... Und jeden Morgen brauchte er in diesen kalten, nassen Tagen noch mehr Anlaufzeit, um seine Schmerzen zu überwinden. Er fühlte sich lahm, steif, die Gelenke knackten und taten weh. Sein einziger Trost war, dass es im Laufe des Tages besser werden würde. Bewegung! Bewegung war das, was ihm richtig gut tat.

Und auch jetzt, wo ihm die Fragen nicht aus dem Kopf gingen, wie er denn seine diesjährige Halloween-Verkleidung aussehen würde, merkte er, wie er von einem Bein auf das andere wechselte. Er war unfähig, sich zu entspannen. Er musste sich bewegen. Und die Nächte vor Halloween waren nicht gerade angenehm. Er hatte Angst - da war diese Besorgnis. Diese Besorgnis, die eigentlich nur in der Nacht aufkam. Nachts, wenn er im Bett lag und unfähig war, sich zu entspannen.

Dann endlich war Halloween! Rufus machte sich fertig, zog sich um. Er war fröhlich und freute sich auf den Abend. Bevor er die Haustür verschloss, rieb er noch 3mal über den Türknauf. Ein Ritual, was er immer wiederholte, wenn er das Haus verließ - es brachte ihm Glück. Auf der Party angekommen kroch die Angst in Rufus hoch ... er hatte seine Getränke zu hause vergessen. Rufus atmete tief durch und war froh, als er seinen besten Freund Homer Patson sah. Homer war wie immer, in der Menge fast nicht auszumachen. Es war, als würde er mit den umstehenden Menschen eins werden. Er sah so gleich aus und doch so anders.

Rufus ging auf  Homer zu und begrüßte ihn. Er wusste, dass sein Freund ihm gut tun würde. Er nahm das Wasser, was Homer ihm reichte, trank es aus und schaute seinen Freund fragend an. Der lächelte nur und sagte „lass uns feiern, Rufus - dich vergiftet schon keiner, deine reißenden Schmerzen sind morgen Geschichte und auch das Jucken hört garantiert bald auf“.

Na, welches Mittel hat er bekommen?

 

Lernmodul Homer Patson und die Neurosyphilis

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Homer_Patson_klein_nicolas-di-faustoHomer Patson und der Hundertfüssler

Homer saß an einem sonnigen Nachmittag auf der Terrasse seines Hauses in Springfield und nippte an seinem Drink.
Er hatte die ganze Nacht operiert, war aber immer noch ganz aufgekratzt.
 
Er blätterte in einer Zeitschrift und hielt inne, als er eine Überschrift las:
Was Zähne erzählen – Ergebnisse aus der Erforschung der Fuyan-Höhle
Darüber hatte er schon vor einiger Zeit etwas gelesen
„Homo sapiens, aus Afrika kommend machte er sich auf den Weg zu anderen Kontinenten. Europa erreichte er, nach allem, was bisher bekannt ist, vor rund 45 000 Jahren. 
Anhand von 47 Zähnen, die in der Fuyan-Höhle im Oktober 2015 in der Region Daoxian (Südchina) gefunden wurden und Homo sapiens zuzuordnen sind, ist es nun fast sicher, dass er sehr viel früher nach Asien wanderte. Mindestens 80 000 Jahre sollen die Zähne dort gelegen haben, möglicherweise sind es sogar 120 000 Jahre. Also 30 - 70 000 Jahre bevor sich Homo sapiens sich in Europa niederließ…“
 
Homers Gedanken reisten in das Jahr 1978 zurück.
Als 17-jähriger war Homer mit seinen Eltern in China gewesen. Peter Patson und seine Frau Jutta waren als Archäologen an Ausgrabungen der Pengtoushan-Kultur, einer neolithischen Kultur im mittleren Jangtsekiang-Gebiet beteiligt. Die Stätte wurde als das früheste ständig besiedelte Dorf, das bislang in China entdeckt wurde, bekannt. Pengtoushan war schwer zu datieren, mit einer großen Variabilität, die sich von 9000 bis 5500 v. Chr. erstreckt
 
Und dann kam ihm plötzlich wie ein Blitz eine Idee!
Er musste sich unbedingt noch einmal die Ergebnisse aus seiner Arzneimittelprüfung des Hundertfüsslers Scolopendra subspinipes mutilans ansehen, die er vor 25 Jahren zusammen mit einigen Kollegen aus seinem Homöopathie-Studienkreis durchgeführt hatte.
 
Vielleicht hilft das meiner Patientin…
 
Sie hatte sich bei einem Japan-Aufenthalt mit dem Tetradotoxin-haltigen Gift eines Kugelfisches vergiftet. Weil es ihr sowieso nicht gut ging, hatte sie praktisch sofort nach dem Genuss (wenn man das so nennen kann, wenn man einen lebenden Fisch verzehrt) erbrochen.
 
Dadurch war das Gift nur in geringen Mengen aufgenommen worden, aber sie hatte seitdem extrem schmerzhafte Lähmungserscheinungen im Gesicht, zudem Schwellungen und Geschwüre, die ihr das Leben sehr schwer machten. Sie musste praktisch immer Coolpacks auflegen und durfte sich überhaupt nicht mehr in der Wärme aufhalten. Die brennenden Schmerzen wurden dann unerträglich. Kein Schmerzmittel half, auch keine Opiate und auch die homöopathische Behandlung mit Arsenicum album und Kalium carbonicum hatte nichts gebracht.
 
Homer dachte zurück an das Ereignis welches ursprünglich zu seinem Interesse an dem rotköpfigen Hundertfüssler geführt hatte.
Bei einer Kanutour auf einem Nebenarm des Yuajlang war ihm ein solches „Tierchen“ von einem Baum auf den Arm gefallen und hatte praktisch sofort zugebissen.
Dieser Giftfüssler wird 20 cm lang und ist in der chinesischen Medizin in getrockneter Form als Arznei mit krampflösender, desinfizierender und entgiftender Wirkung bekannt.
Homer hatte das Tier sofort fast reflexartig mit seinem Paddel getötet und übrigens später aus dem Tier eine homöopathische Urtinktur hergestellt.
 
Die Wirkungen des Giftes waren sehr unangenehm:
Es trat sofort ein heftig brennender Schmerz ein, gefolgt von Rötung und Schwellung. Die Schwellung wurde recht schnell sehr hart und wenn sein Vater ihm damals nicht sofort Arsenicum album gegeben hätte wäre es vielleicht noch zu schwereren Folgen gekommen, denn vom Gift sind Nekrose und septische Zustände bekannt.
 
Homers Gedanken kreisten um einen Gedanken: Neuere Forschungen versprachen, dass mit dem RhTx-enthaltenden Gift in Zukunft die Bekämpfung chronischer Schmerzen revolutioniert werden könnte. An Mäusen ließen sich ähnlich gute Effekte erzielen ließen wie mit Morphium. Vorteil: Nebenwirkungen und Abhängigkeitserscheinungen blieben aus.
 
Das RhTx blockiert spezielle Natrium-Kanäle, die über den unsere Nerven Schmerzimpulse ans Gehirn übertragen.
Das bedeutet: Menschen ohne funktionstüchtigen NaV 1.7-Kanal spüren keinen Schmerz.
 
Nun, diese Arznei gab es noch nicht, aber Homer hatte das Gift homöopathisch geprüft und hatte immer noch die Urtinktur.
Und noch etwas fiel ihm ein: Kühlung mindert die Toxinbindung und somit die Giftwirkung, bei 10 °C ist die Wirkung gehemmt.
In der Prüfung waren bei 5 von insgesamt 8 Teilnehmern folgende Symptome aufgetreten:
Lähmige Schmerzen mit Brennen
Brennen gebessert durch kalte Auflagen
Lähmiges Brennen, besser durch eiskalte Anwendungen. 
Wärme unerträglich hatten alle geschildert
Das erinnerte Homer ganz genau: Diese sonderbare Kombination aus Brennen, Lähmung und Verlangen nach vor allem eiskalten Auflagen.
 
Er ging ins Haus und suchte nach den Unterlagen. Nun kommt die Frage an euch:
Welche homöopathischen Arzneien weisen auch diese Kombination auf?
Brennen, Lähmung und Verlangen nach vor allem eiskalten Auflagen. Ihr könnt hier eure Ideen eintragen

 

 

Homer Patson und das schmerzende Gesäß

AfterjuckenFreddy stand ziemlich steif da, man sah ihm an, dass er Schmerzen hatte.
"Verdammt, Herr Doktor! Mein Arsch tut mir so irre weh!"
Homer konnte ein Schmunzeln ob dieser Beschreibung der Beschwerden seines jungen Patienten nicht unterdrücken.

"Ok, Freddy, was ist denn passiert?" 

"Ich bin vorgestern beim Skateboardfahren auf den A.... schuldigung... gefallen. Da tat es zwar weh, aber was jetzt ist ist einfach total scheis... schuldigung."

Freddy, ein 16 jähriger junger Mann mit eigentlich guten Manieren war Homer schon seit seiner frühen Kindheit bekannt. Er war der Sohn seiner Gärtnerin und heute war er mit seiner Mutter mitgekommen, um den Doktor um Hilfe zu bitten.

"Freddy, warst du denn danach nicht beim Arzt?" 

Freddy verzog das Gesicht:" Na, wegen soner Kleinigkeit doch nicht!"

"Ok, ich schau mir das mal gleich an. Zieh mal die Hose runter."

Freddy stöhnte als er der Aufforderung Folge leistete, vor allem die leichte Drehbewegung machte ihm wohl zu schaffen.

Homer schaute sich die Bescherung an, ein deutliches Hämatom war auf dem rechten Gesäßbereich zu sehen. "Na, Arnika bekommt er auf jeden Fall" dachte Homer.

Freddy fasste sich hinten an den Oberschenkel: "Und da strahlt es hin aus, es schießt sogar zum Knie! Und nachts kann ich mich im Bett gar nicht umdrehen."

Homer ging ein Licht auf: " wie ist es denn wenn du jetzt mal das rechte Bein über das Linke bewegst, also wie zum Übereinanderschlagen?"

Freddy schrie auf: "BOOOAAAHH, das ist ja noch schlimmer!"

Homer strich mit einem Holz-Stab über das rechte Bein: "Spürst du das?"

Freddy schüttelte den Kopf: " Das müssen Sie schon kräftiger machen"

Homer war sich sicher, das Problem erkannt zu haben.

Welche weitere/n Untersuchung/en führte er noch durch?

Wie nennt sich dieses Krankheitsbild/Syndrom? 
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