Adventskrimi 2018 - Homer Patson ermittelt für e-Vidia

1. Dezember: Ein Fall von Übelkeit



John Elway, Homers Vorbild im American Football, ehemaliger Quarterback der Denver Broncos und Super-Bowl-Gewinner 1998 und 1999, übergab sich schon zum zweiten Mal, seit er heute morgen in Homers Haus angekommen war. 

Es war Ende November und die beiden Freunde hatten sich vorgenommen, das letzte Wochenende vor Homers Abreise gemeinsam ganz in Ruhe zu verbringen, ein bisschen über alte Zeiten zu plaudern, abzuhängen. 

Aber John konnte sich kaum auf den Beinen halten.

Er sah extrem bleich aus und seine Übelkeit schien ihn fast ohnmächtig werden zu lassen. 

Homer betrachtete den immer noch gut gebauten Spitzensportler. 

Täuschte er sich? Oder schluckte John andauernd? 

 

Homer bat John, die Zunge rauszustrecken. 

Worauf hin dieser ziemlich gereizt reagierte „Homer, du gehst mir auf die Nerven! Gib mir endlich etwas, damit es mir besser geht – diese Krämpfe machen mich fertig“. 

Die Zunge des Footballers war absolut sauber. 

 

Homer stand auf „John, einen Moment, ich hol dir 2 Globuli – danach wird es dir gleich besser gehen“. Im Arbeitszimmer angekommen, griff Homer zielsicher nach ...

 

Während er die Globuli in einem Glas Wasser auflöste, ging Homer kurz ein Gedanke durch den Kopf: " In letzter Zeit habe ich erstaunlich viele Patienten mit Übelkeit gehabt...."

 

Welches homöopathische Mittel gibt Homer Patson?

 

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2. Dezember: Homer unter Zeitdruck


Als das Telefon klingelte war Homer Patson gerade auf dem Weg in die Garage, um noch eine Büchertasche zu dem Koffer zu legen, der schon im abgeschlossenen Kofferraum seines Jaguar XK 150 S lag. Wie gut, dass ich nicht mehr Platz habe, sonst übertreibe ich es wieder mit dem Gepäck, hatte er noch gedacht.
Schnell spurtete er zurück, um den Anruf entgegen zu nehmen – es war das Patienten-Telefon. „Ja?“ 

Die Stimme am anderen Ende klang aufgeregt. 

„Dr. Patson? Mein Sohn ...“, stammelte die Frau. 

„Ganz von vorne – was ist denn passiert?“ versuchte Homer die Frau zu beruhigen. 

Es war nicht möglich – sie schien panisch, fast verzweifelt zu sein! Homer hatte Mühe, auch nur ein vernünftiges Wort aus ihr rauszubringen. Offensichtlich stand sie wie unter Zeitdruck. 

Bis jetzt hatte er zumindest herausfinden können, dass der Sohn gestern noch eine kleine Wunde hatte, die sich jetzt zu einer Eiterbeule entwickelt hatte, die innen schwarz wirkte. 

Ihm war klar, hier würden nur Bachblüten helfen, um das Kind würde sich sein Kollege kümmern müssen, denn er würde bis Weihnachten unterwegs sein. 

Er ging in sein Arbeitszimmer, um parallel zum Telefonat zwei Bachblüten rauszusuchen. 

„ Ich komme gleich bei Ihnen vorbei und werfe Ihnen 2 Fläschchen in den Briefkasten. Nehmen Sie bitte jeweils 3 Tropfen aus jeder Flasche auf ein Glas Wasser und trinken sie davon einige Schlucke. Um Ihren Sohn kann ich mich leider nicht kümmern, aber ich rufe Dr. Nash an und sage ihm, dass er zu Ihnen kommen soll. Ich kann leider nicht mehr machen, sonst verpasse ich meinen Flug nach New York, aber an Ihrem Haus kann ich kurz vorbei fahren. Machen Sie sich keine Sorgen, Dr. Nash kennt sich hervorragend aus.“

Nun muss ich mich aber beeilen, dachte Homer nun auch schon fast panisch, sprang in seine schwarze Limousine und trat aufs Pedal.

Welche beiden Bachblüten-Fläschchen warf er genau 10 Minuten später in den Briefkasten seiner Patientin?

 

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3. Dezember: Homer in Heidelberg Teil 1



Homer Patson hatte einen anstrengenden Flug hinter sich. Drei Tage New York. Eigentlich tolle Tage auf Einladung seines alten Freundes Milton Brando. Super Hotel am Central Park West mit Blick auf den Park, tolles Konzert in der Carnegie Hall und dann hatte er noch zwei Vorträge im Museum of Natural History gehalten, die auf große Resonanz gestoßen waren. Aber durch die großen Stürme, welche in den letzten Wochen über New York gefegt waren, herrschte am JFK-Flughafen ein riesiges Chaos, da Probleme mit der Stromversorgung aufgetreten waren und so beschloss Homer Patson nach über acht Stunden des Wartens seine Reiseplane zu ändern und statt nach London nach Deutschland zu reisen. Der Flug war dann ziemlich turbulent, aber glücklicherweise stellte sich die Dame auf dem Sitz neben ihm als wirklich reizende Reisebegleitung heraus. Eine Mitarbeiterin der UNO, Dr. Mahita Aedes, die vor kurzem aus Burundi zurückgekehrt war, wo sie sich einen Überblick über den großen Ausbruch des urbanen Gelbfiebers geschaffen hat. Zudem konnte man seiner Sitznachbarin eine gewisse Attraktivität nicht absprechen. Und so war die Zeit über dem Atlantik tatsächlich wie im Fluge vergangen.

Spontan nach seiner Landung in Frankfurt am Main, beschloss Homer Patson, seinem alten Studienfreund, dem Pathologen Hans Schmid einen Besuch in Heidelberg abzustatten. London konnte auch noch ein paar Tage warten. Also mietete Homer eine Limousine und bereits eine Stunde später traf er in Heidelberg ein.

Er griff zum Telefon und wählte Schmids Nummer. „Pathologie, Büro Professor Schmid, Bordetella Tussapara am Apparat“, meldete sich eine raue Stimme, verführerische Stimme am Apparat. „Homer Patson hier, ich grüße Sie. Wäre es möglich den Professor zu sprechen?“ „Oh, Dr. Patson, wir haben hier schon so viel von Ihnen gehört! Leider ist der Chef momentan außer Haus auf einem Kongress und wird erst spät in der Nacht wieder zurückkehren, aber morgen früh ab neun Uhr müsste er wieder hier sein – kann ich ihm etwas ausrichten?“ Bei dem Klang ihrer Stimme musste Homer unvermittelt darüber nachsinnen, wie sie wohl aussehen würde. „Ja danke, richten Sie dem alten Jungen bitte aus, dass ich ihn dann morgen Vormittag aufsuchen werde und dass ich zutiefst verstimmt wäre, wenn er sich nicht zumindest die Zeit für ein gemeinsames Mittagessen nehmen würde. Insbesondere seine neusten Veröffentlichungen zum Thema Proteom und Chemoresistenz würde ich mit dem größten Vergnügen mit ihm diskutieren.“ „Aber sicher Herr Doktor. Ich werde es ihm ausrichten und dafür sorgen, dass zur Mittagszeit nichts ansteht. Er wird sich sicher außerordentlich über Ihren Besuch freuen.“

Schon wieder musste Homer Patson also seine Pläne ändern und so beschloss er hinauf zum Schloss zu wandern und den Blick über den Neckar und die Altstadt zu genießen. Danach würde er in ein nettes Lokal in Neuenheim oder Ziegelhausen fahren und sich ein komfortables Hotel suchen.

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